Werde licht – Choralpartita zum Advent

(SW 1012)
In seiner Choralpartita für gemischten Chor "Werde licht" aus dem Jahr 2000 erweist sich Christian Ridil als herausragender Spezialist in der Entwicklung polyphoner Strukturen. Die Prophezeiung des Jesaia "Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht" in freier Rezitation bildet dabei eine der beiden Hauptgrundlagen. Die andere kommt in Gestalt des bekannten Chorals "Werde licht, du Stadt der Heiden" von Johann Schop und Johann Rist daher, der - in ganz gegensätzlichen Satzweisen zitiert - quasi als Ritornell mehrfach wieder auftaucht und das Ganze formal zusammenhält. Auf dem Höhepunkt der musikalischen Entwicklung werden dann beide Themen im Kontrapunkt meisterlich miteinander kombiniert. Der modal-herbe Gesamtcharakter knüpft einerseits an die traditionelle Klangästhetik adventlicher Kirchenmusik an, ist aber in ihrer linearen Konsequenz doch eine ganz und gar zeitgemäße Umsetzung der Per-Aspera-ad Astram-Stimmung vorweihnachtlicher Zeit. 

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